Susanne Schmidt Vorher Bild

                                                                                                                                                      

Mein Name ist Susanne Schmidt. Ich bin 1955 geboren und wohne in Schleswig-Holstein / Nordfriesland (kurz vor Sylt) in der ganz kleinen Stadt Bredstedt.

Seit 1977 bin ich mit meinem Mann Holger verheiratet. Wir haben zwei erwachsene Söhne (und 2 Katzen). Christian wurde 1979 und Mark 1984 geboren.

Schon als junges Mädchen war es ein Kampf für mich, nicht immer dicker zu werden, da ich gerne gegessen habe und mit essen Probleme kompensiert habe. Sämtliche Diäten, Hilfsmittel wie Tabletten, Drinks, Gummianzüge und was es sonst noch so gibt, habe ich ausprobiert. Auch über eine Magenoperation habe ich mal nachgedacht. Es hat zwar vieles kurzfristig funktioniert, aber nach einiger Zeit ging das Gewicht wieder nach oben. Denn ich glaubte immer, wenn ich abgenommen habe, könnte ich wieder essen wie zuvor. Dann kamen die Wechseljahre hinzu, wodurch das Abnehmen noch schwieriger und anstrengender wurde. Kurz und gut.....mit 50 Jahren, war das Thema "ABNEHMEN" für mich eigentlich abgehakt.......



Wie habe ich mich gefühlt?


Ein Beispiel aus dem Frühjahr 2006 :
Im Februar war ich mit einer guten Freundin in Hamburg. Wir übernachteten in einem schönen Hotel. Der Gang von der Halle zu unseren Zimmern war der ganzen Länge nach mit Spiegeln bestückt. Meine hübsche, schlanke, fast gleichaltrige Freundin ging mit ihrer Größe 38 vorweg und dann ich, mit meiner Kleidergröße 56 hinterher. Sie wurde bewundernd von allen angeschaut. Ich höchstens manchmal mitleidsvoll bedauernd von oben bis unten gemustert.

SCHRECKLICH…

Susanne Schmidt Vorher Bild 2


Susanne Schmidt vorher im Spanien-Urlaub

Wenn ich Kleidung brauchte und in ein Geschäft ging, was ich ungern tat, wurde ich nur abwertend angeschaut und meistens mit der Bemerkung:  "Diese Größe führen wir nicht" abgewimmelt. Gott sei Dank, gab es Kataloge für Übergrößen. Das war die einzige Möglichkeit, überhaupt etwas zum Anziehen zu bekommen. Sonst hätte ich sicher nur noch die Zeltabteilung besuchen können.


Das musste sich endlich ändern…, aber wie?